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März 6th, 2012
admin

Forex Trading ist eine besondere Form der Geldanlage, die in den letzten Jahren bei vielen privaten Investoren sehr beliebt geworden ist. Doch was genau ist Forex Trading, wer kann daran teilnehmen, welche Voraussetzung muss ein Forex Trader erfüllen und welche Chancen, aber auch welche Risiken, birgt Forex Trading?

Was ist Forex Trading?
Der englische Begriff Forex ist eine Abkürzung und bedeutet ausgeschrieben Foreign Exchange. Foreign Exchange ist der englische Ausdruck für Devisen, also Fremdwährungen anderer Länder. Forex Trading ist somit der Handel mit den Währungen fremder Länder, auch Devisenhandel genannt. Es gibt verschiedene Gründe, warum Devisen gehandelt werden. So benötigen zum Beispiel große Unternehmen Fremdwährungen, um Importe zu bezahlen, oder sie haben Devisen zu verkaufen, die sie als Bezahlung für Exporte erhalten haben. Auch Staaten greifen über ihre Zentralbanken in den Devisenhandel ein, um Zahlungsströme zu regulieren und die Stabilität der Währungen zu garantieren. Beim Forex Trading wird immer eine Währung gegen eine andere Währung getauscht. Darum werden die Notierungen auch immer als Währungspaare angegeben, also zum Beispiel ­EURUSD oder USDYEN.

Wer kann am Forex Trading teilnehmen?
Seit der internationale Devisenhandel fast ausschließlich über das Internet abgewickelt wird, können auch Privatpersonen an diesem Handel teilnehmen. Die meisten Devisenbörsen haben entweder an Bedeutung verloren oder sie wurden bereits geschlossen, sodass Forex Trading direkt online zwischen den Handelspartnern abgewickelt wird. Traditionell sind die Handelspartner im Forex Handel Banken, Versicherungsgesellschaften, große Industrieunternehmen, Staaten oder institutionelle Anleger. Dank des Internets können jetzt auch private Investoren am Forex Trading teilnehmen. Dabei findet der Handel rund um die Uhr und 24 Stunden am Tag statt, wobei auch ein automatisierter Handel möglich ist, der nicht die permanente Anwesenheit des Händlers erfordert. Da ein privater Händler nicht direkt mit den anderen Handelspartnern im Forex Trading in Kontakt treten und Positionen handeln kann, geschieht dies über einen Forex Broker, der die Aufträge der privaten Anleger weiterleitet.

Welche Voraussetzung muss ein Forex Trader erfüllen?
Jeder private Forex Trader, der am Forex Trading teilnehmen möchte, muss zunächst ein Konto bei einem Forex Broker eröffnen. Es gibt im Internet zahlreiche Forex Broker, sodass zunächst ein Vergleich durchgeführt werden sollte, bevor sich ein Trader für einen Forex Broker entscheidet. So müssen zum Beispiel die Höhe der Gebühren, die Anzahl und die Zusammensetzung der angebotenen Währungspaare, die verwendete Software, die Schnelligkeit der Orderausführung, die Geschäftssprache des Brokers und die Hilfestellung, die er seinen Kunden anbietet, miteinander verglichen werden. Es sollte auch darauf geachtet werden, dass der ausgesuchte Forex Broker ein kostenloses Demokonto mit einem fiktiven Guthaben anbietet. Dieses Demokonto ist vor allem für Anfänger sehr wichtig, da sie den Forex Handel zunächst einmal risikolos testen sollten, bevor reales Geld eingesetzt wird. Hat ein Händler sich für einen Forex Broker entschieden, muss er ein Forex Konto eröffnen und ein Mindestguthaben darauf einzahlen. Die Höhe dieser Mindesteinzahlung ist ebenfalls von Broker zu Broker unterschiedlich hoch.

Welche Chancen und welche Risiken birgt Forex Trading?
Forex Trading ist eine hochspekulative Form der Geldanlage, die sowohl die Chance bietet, mit einem relativ geringen Kapitaleinsatz viel Geld zu verdienen als auch das Risiko in sich birgt, nicht nur das eingesetzte Kapital zu verlieren, sondern darüber hinaus noch Geld nachschießen zu müssen. Beim Forex Trading kommen Hebel zum Einsatz, die es einem Forex Trader ermöglicht, nur einen Bruchteil der gehandelten Position auf seinem Forex Konto einzuzahlen und damit eine sehr viel größere Position zu handeln. Entwickeln sich die Devisenkurse in der vorhergesehenen Weise, vergrößert sich der Gewinn des Händlers. Es kann aber auch vorkommen, dass die Kursentwicklung unerwartet einen anderen Verlauf nimmt. In diesem Fall kann ein Forex Trader nicht nur sein eingesetztes Kapital verlieren, sondern er kann von dem Forex Broker auch aufgefordert werden, noch mehr Geld einzuzahlen. Man spricht in solch einem Fall von ­einem Margin Call. Ein Händler hat beim Forex Trading die Möglichkeit, sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse einer Währung zu setzen. Dazu muss er die weltpolitische Lage und die aktuellen Wirtschaftsdaten aus aller Welt genau beobachten und analysieren.